Veranstaltungen



Von Außen nach Innen nach Außen

Symposium zu Ehren von Prof. Dieter Bürgin
Gelebte und belebende Psychoanalyse


Zeit: Freitag und Samstag, den 11. und 12. Januar 2019
Ort: Zentrum für Lehre und Forschung (ZLF) Basel

Information und Anmeldung


Charles Mendes de Leon, Ausbildungsanalytiker SGPsa, Zürich

Hysterie heute
Zeit: Freitag, den 29. März 2019 um 20h
Ort: Psychoanalytisches Seminar

Die internationalen Klassifikationssysteme ICD-10 und DSM-IV haben die „Hysterie“ aus ihrem Diagnosenkatalog gestrichen. In der psychothera-peutischen Praxis geht sie ein und aus. Das Referat beleuchtet aus psycho-analytischer Perspektive die volatilen Aspekte der hysterischen Person.

Technisch-kasuistischen Seminar mit Dr. Mendes de Leon (Für Kandidaten und Mitglieder)
Zeit: Freitag, den 30. März 2019 von 10h bis 12h
Ort: Psychoanalytisches Seminar


Seminare


Relevante analytische Texte in gemeinsamer Lektüre und Diskussion

Das Seminar wird als ‚klinisch orientierte Lektüre‘ abgehalten. Die ersten drei Abende zentrieren sich auf D.W.Winnicott’s Publikation: Vom Spiel zur Kreativität. Die weiteren Texte werden im Seminar mitgeteilt.
An jedem Termin stellen 1-2 Teilnehmende einen Teil des Gelesenen vor. Dann diskutieren wir – gegebenenfalls auch an Hand von kurzen klinischen Vignetten – zusammen mit den zuvor von allen gelesenen Text, und zwar mit dem Ziel, sich darüber auszutauschen, wie die Position des Autors verstanden wurde. Der Akzent liegt einerseits auf dem Vergleich der Grundannahmen des Autors und denen der Teilnehmenden, d.h. der Reflektion über diese, und andererseits auf einem Austausch über die Anwendbarkeit und klinische Nützlichkeit der dargelegten theoretischen Konzepte im analytischen Prozess, d.h. von psychischer Veränderung und Entwicklung.

Dozent: Dieter Bürgin
Ort : Psychoanalytisches Seminar, Innere Margarethenstrasse 15, 4051 Basel
Zeit: Montag, 19.45 -21.15 Uhr
Daten: Mo 13.08., Mo 17.09., Mo 15.10., Mo 12.11., Mo 10.12.2018
Kosten: CHF 200.- für Kandidaten, CHF 400.- für weitere Teilnehmende (inkl. Einschreibegebühr für Teilnehmende).
Anmeldung: bei Dieter Bürgin, 061 361 65 75 bzw. dieter.buergin@unibas.ch
Auskunft: der Dozent


Technisches Seminar

Fortlaufende Gruppensupervision nur für KandidatInnen und Kandidaten sowie assoziierte Mitglieder

Dozentin: May Widmer
Ort: Psychoanalytisches Seminar Basel
Zeit: Montag, 20.15-22.00, Termine in den geraden Wochen nach Vereinbarung
Beginn: Nach Vereinbarung, kann bei Andrea Kotter aekotter@gmx.ch erfragt werden.


Hören, Reden und Verstehen – Theoretisch-Klinisches Seminar

Dieser theoretische und klinische Kurs richtet sich an psychoanalytisch tätige Kolleginnen und Kollegen, welche Kandidaten in der SGPsa/DPG oder zumindest den Aufbaukurs am AZPP begonnen haben. In diesem Seminar werden wir verschiedene theoretische Ansätze (Freud, Klein, Winnicott, Fonagy, Tuckett, Ferro, Green, D. Quinodoz, etc.) lesen und besprechen, in denen es um die Art und Weise geht, wie wir als Analytiker hören, versuchen zu verstehen und zu einer Deutung kommen. Dies wird uns zu theoretischen und technischen Fragen führen. Die heutige internationale Psychoanalyse zeichnet sich dadurch aus, dass es möglich und gewünscht ist, klinische Phänomene mit unterschiedlichen Ansätzen zu beleuchten. In den klinischen Besprechungen legen wir weniger Wert auf das, was hätte gesagt werden „müssen“, sondern der Fokus ist vielmehr darauf gerichtet, in der Gruppe gemeinsam zu verstehen, was im analytischen Paar passiert ist, und wie der/die Analytiker/in zu seiner/ihrer Interpretation gekommen ist. Wie Freud in seiner Arbeit „Erinnern, wiederholen und durcharbeiten“ feststellte, geht der bewussten Erinnerung manchmal eine Wiederholung voraus, die durchgearbeitet werden kann. Die Deutung entsteht manchmal ebenso ohne „bewusstes“ Wissen und wir können sie in der Nachträglichkeit verstehen. Der Kurs wird über mehrere Jahre geführt werden, damit eine gemeinsame Entwicklung möglich ist. Neue Teilnehmer sind willkommen.

Dozenten: Manuel Horlacher und Daniel Barth
Zeit: 9x jährlich, Mittwoch, 20.00 – 21.30 Uhr
Anmeldung: Daniel@Barth.net oder manuel.horlacher@bluewin.ch
Ort: Psychoanalytisches Seminar, Innere Margarethenstrasse 15, 4051 Basel


Wien-Paris retour: Sigmund Freud und André Green im Dialog

André Green hat mit seinen Schriften das Werk Sigmund Freuds in einer fruchtbaren Art und Weise weitergeführt. Aber es gilt auch die Umkehr: Manche Stellen bei Freud lassen sich erst durch Greens Überlegungen besser verstehen. Wir werden uns mit zentralen theoretischen und klinischen Konzepten der beiden beschäftigen: Mit der Arbeit der psychischen Darstellung (Trieb, Vorstellung, Affekt), mit der Arbeit des Negativen, dem Narzissmus, aber auch mit technischen Problemen.
Zielpublikum: Mitglieder, KandidatInnen, Gäste und anderweitig am Thema Interessierte. Voraussetzungen: Freud-Grundkenntnisse und die Bereitschaft gelegentlich französische Texte zu lesen.

Dozenten: Mark Fellmann und Hanspeter Stutz
Ort: Psychoanalytisches Seminar Basel
Zeit: Jeweils Montag 19.30 – 21 Uhr, monatlich
Beginn: ab Oktober 2018, nach Absprache, Neueintritt möglich
Anmeldung: Bei Mark Fellmann: 061 261 53 00, mark.fellmann@vtxmail.ch oder Hanspeter Stutz: 061 283 93 98, hsp.stutz@gmail.com


ZEITERLEBEN UND SEELISCHES LEIDEN

Im Seminar werden in einem ersten Teil Konzepte des Zeiterlebens in der Psychoanalyse besprochen. Diskutiert werden insbesondere S. Freuds Vorstellungen von der Zeitlosigkeit des Unbewussten und vom Todestrieb in seinem Verhältnis zur Zeit sowie die Arbeiten André Greens zur „zersplitterten Zeit“. In einem zweiten Teil wird untersucht, wie das Zeiterleben sich ändert bei verschiedenen psychischen Leiden (Depression, psychotische Störungen, Persönlichkeitsstörungen etc.).
Dozent: Joachim Küchenhoff
Ort: Praxis: Basler Strasse 35, 4102 Binningen, oder Psychoanalytisches Seminar Basel (nach Teilnehmerzahl)
Zeit: Montag, 19.30 bis 21.00 Uhr
Beginn: 18.3.2019; Frequenz nach Absprache
Anmeldung Joachim.Kuechenhoff@unibas.ch


PSYCHOANALYTISCHES ARBEITEN IM »SCHATTEN DES OBJEKTS«

Vorbereitende Lektüren von Freud bis Christopher Bollas
Ausgehend von Freuds »Trauer und Melancholie« von 1915 erstellen wir einen vorläufigen Katalog von Themen und Problemen zur psychoanalytischen Arbeit im »Schatten des Objekts«. Das gleiche Vorgehen wählen wir für eine Auswahl von Texten aus Christopher Bollas’ »Der Schatten des Objekts. Das ungedachte Bekannte (Originalausgabe 1987 unter dem Titel »The Shadow of the Object. Psychoanalysis of the Unthought Known«). So kommen wir zu weiteren Texten Freuds, zur psychoanalytischen Literatur nach Freud, und vertiefen uns wieder in Christopher Bollas‘ Werk. Aus sukzessive gewonnenen Notizen erstellen wir zum Schluss unseren eigenen Text zu »Trauer und Melancholie«.
Dozent: Benjamin Pia
Ort: Psychoanalytisches Seminar
Zeit: 6 x jährlich, Dienstag 19.30 – 21.00 Uhr
Beginn: Nach Absprache
Anmeldung benjaminpiapraxis@gmail.com oder Tel. 061 261 92 52


Zur Technik der Kinder- und Adoleszentenanalyse

Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, ihre Fälle vorzustellen. Wir diskutieren anhand von Erstinterviews die Indikationsstellung (vom Kind und von den Eltern her) und anhand von aktuellen Stundenprotokollen technische, klinische und theoretische Fragestellungen. Von der COSPEA anerkannt. In der Zusammenarbeit des Sigmund-Freud-Zentrums Bern, des Freud-Instituts Zürich und des Psychoanalytischen Seminars Basel. Für Kandidatinnen, Kandidaten und Mitglieder.

Dozentin: Lucia Pinschewer
Dozentin: Lucia Pinschewer (Bern)
Zürich: Samstag, 10.11.2018, 13.00–18.00 Uhr
Zürich: Sonntag, 11.11.2018, 9.00–14.15 Uhr
Bern: Samstag, 23.03.2019, 14.00–19.00 Uhr
Bern: Sonntag, 24.03.2019, 9.15–14.15 Uhr
Kosten: CHF 250.- pro Wochenende
Anmeldung: Bei lucia.pinschewer@gmx.ch , sekretariat@freud-institut.ch oder sekretariat@freud-zentrum.ch


PSYCHOSOMATIK – LITERATUR UND TECHNIK, BLOCKSEMINAR

Die theoretischen Überlegungen und klinischen Konsequenzen in Bezug zur Somatisierung sind sehr unterschiedlich. Die EPF Arbeitsgruppe zur Psychosomatik befasst sich eingehend mit diesem Thema und sucht neben den theoretischen Unterschieden auch die Konvergenzen zu finden, um sie klinisch fruchtbar zu nutzen. Für die tägliche klinische Arbeit sind Überlegungen zu einer psychischen Dynamik, die möglicherweise zu einer somatischen Erkrankung führen kann, hilfreich. Dabei sind die Übertragungs-Gegenübertagungsbewegungen der Ausgangspunkt für die Suche und Stärkung der transformatorischen Kräfte im analytischen Paar. Im ersten Teil des Blockseminars am Freitagabend lesen und diskutieren wir ausgewählte Texte zum Thema Psychosomatik. Das gibt uns einen theoretischen Boden für den zweiten Teil des Blockseminars am Samstagmorgen, in welchem wir mit klinischem Material aus einem 2019 erscheinenden Buch arbeiten, welches derzeit von der EPF Working Party vorbereitet wird. Wir werden aufgrund des Materials aus den Erstgesprächen Hypothesen zur psychischen Dynamik und zu einer eventuell bestehenden Tendenz zur Entwicklung einer somatischen Erkrankung der betreffenden Patienten erarbeiten. Das weitere Material aus dem späteren Verlauf der Analysen wird uns die Überprüfung unserer anfänglichen Hypothesen ermöglichen.
Literatur: Wird später bekannt gegeben.

Dozenten: Eva Schmid-Gloor (Zürich) und Manuel Horlacher Ort: Freund Institut Zürich
Datum: Freitag, den 01. März 2019, 20:00-22.00 Uhr
Samstag, den 02. März 2019, 10:00-14:00 Uhr
Freitag, den 29. November 2019, 20:00-22.00 Uhr
Samstag, den 30. November 2019, 10:00-14:00 Uhr
Kosten: CHF 250.00

Anerkennung: SGPP und PSY-Verbänden, 6 Credits
Ohne Teilnahmebeschränkung, Teilnehmerzahl begrenzt
Anmeldung bis 30. September 2018 an das sekretariat@freud-institut.ch sowie zusätzlich an Eva Schmid und Manuel Horlacher


Hinter der Couch - Gespräche unter uns

Was geht in uns bewusst, unbewusst und vorbewusst vor, wenn wir hinter der Couch sitzen? Das Stundenprotokoll ermöglicht uns in seiner Nachträglichkeit, unser Nachdenken mit einem Dritten zu teilen und zu reflektieren - in der Supervision oder in der Intervision mit KollegInnen. Unsere bevorzugten Konzepte und unsere Technik werden dabei sichtbar: das Material selbst ist immer mehrdeutig. Ein Mitglied wird zwei Stundenprotokolle zur Diskussion stellen. Ein weiteres Mitglied sowie ein(e) Kandidat(in) oder zwei Mitglieder werden das Material in einem kurzen Input aus ihrer Optik betrachten.

Organisation: Maria Gubelmann, Hanspeter Stutz
Zeit: Jeweils zwei Mal pro Jahr Freitagabend von 20-22 Uhr

Zürich 24. August 2018, 20.00-22.00 Uhr im Freud-Institut Zürich
Wolfgang Walz, Dr. med. (Ausbildungsanalytikerin Kreuzlingen) wird Fallmaterial vorstellen, Julia Belting, Dr.phil. (Kandidatin Zürich) und Andra Kotter, Dr.med. (Kandidatin Basel) werden je einen Kommentar dazu geben.

Basel 23.August 2019, 20.00-22.00 Uhr im Psychoanalytischen Seminar Basel
Referenten werden später bekannt gegeben

für KandidatInnen der SGPsa und Mitglieder der deutschsprachigen Ausbildungszentren
Eintritt frei
Anerkannt von SGPP und PSY-Verbänden, je 2 Credits
Anmeldung nicht erforderlich